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Die Privathaftpflicht

Was ist die Privathaftpflicht?

Verursachst du einen Schaden, musst du dafür haften. Insbesondere wenn Menschen zu Schaden kommen, kann es schnell ernst und teuer werden.

Eine private Haftpflichtversicherung zahlt für Schäden, die du Dritten zufügst. Damit zählt sie zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.

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Wie funktioniert die Privathaftpflicht?

Du legst eine Deckungssumme fest. Das ist der maximale Betrag, den die Versicherung im Schadenfall bezahlt. Welche Schäden abgedeckt sind, hängt vom Versicherungsschutz ab. Eine Haftpflicht besteht immer aus einem  Grundschutz. Darin sind standardmäßig Personen-, Sach- und Vermögensschäden versichert.

Darüber hinaus bieten Versicherungen Zusatzbausteine an. Wenn du sie hinzubuchst, passt du den Schutz deiner Lebenslage an. Klassische Zusatzbausteine beinhalten  Schlüsselverlust,  Forderungsausfall,  Gefälligkeitsschäden oder  ehrenamtliche Tätigkeiten.

GRUNDSCHUTZ

Personenschäden

Verletzt du jemanden, ist das ein Personenschaden.

Was ist ein Personenschaden?

Als Radfarher übersiehst du jemanden am Zebrastreifen und fährst ihn an. Infolgedessen bricht er sich den Arm. Für den enstandenen Schaden musst du aufkommen. Dazu zählen z. B. der Aufenthalt im Krankenhaus, die Reha-Maßnahmen, das Schmerzensgeld und mögliche Folgeschäden wie Verdienstausfall. Deshalb empfiehlt sich eine ausreichend hohe Deckungssumme.

Sachschäden

Ein Sachschaden liegt vor, wenn du fremdes Eigentum beschädigst.

Was ist ein Sachschaden?

Du bist mit einem Freund shoppen. Er erzählt dir, dass er einen neuen Fernseher hat und zeigt dir auf seinem Handy ein Bild. Um es besser zu sehen, willst du sein Telefon nehmen. Dabei bist du ungeschickt und schlägst es ihm aus der Hand. Das Handy fällt auf den Boden und das Display ist kaputt. Deine Haftpflichtversicherung ist jetzt nützlich für dich.

Vermögensschäden

Hierunter fallen finanzielle Schäden, die jemand durch dich erleidet.

Was ist ein Vermögensschaden?

Dein Sohn hat Unfug im Kopf und telefoniert auch noch gerne. Dumm nur, dass er durch seinen Scherzanruf bei der Einsatzleitstelle einen Feuerwehreinsatz auslöst. Pech für dich. Die Kosten musst du übernehmen. Es sei denn, du hast eine Privathaftpflicht.

FAQ’s zur Privathaftpflicht

Wie teuer ist eine Privathaftpflicht?
Wie oft brauche ich die Privathaftpflicht?
Wenn ich meinem Nachbarn helfe und etwas kaputt mache, ist das dann versichert?
Muss ich im Schadenfall was zahlen?
Kann ich meine Drohne mitversichern?
Was ist überhaupt ein Forderungsausfall?
Ich bin ehrenamtlich aktiv. Was ist, wenn da was passiert?
Was sind Allmählichkeitsschäden?
Wie teuer ist eine Privathaftpflicht?

Wieviel eine Privathaftpflicht kostet, hängt davon ab, was versichert werden soll. Welche Leistungen sich lohnen, hängt wiederum von deiner persönlichen Situation ab.

Erscheint dir ein Beitrag zu hoch, lässt er sich durch eine Selbstbeteiligung senken. In diesem Fall musst du einen Teil am Schaden selber bezahlen. Einige Versicherungen bieten dir einen Laufzeitrabatt an, wenn du dich für ein paar Jahre an den Anbieter bindest. Meist lohnen sich diese Nachlässe jedoch nicht wirklich.

Preisbeispiele:

  •  Grundschutz als Single mit Selbstbeteiligung: ca. 40€ jährlich
  • Top-Schutz für Paar mit Kind: etwa 130€ pro Jahr
Wie oft brauche ich die Privathaftpflicht?

Wenn du etwas ungeschickt bist, wirst du deine Privathaftpflicht eventuell häufiger brauchen. Aber nur weil du diese Versicherung hast, musst du ihr nicht jeden Schaden melden. Kleinere Missgeschicke kannst du z. B. auch selbst übernehmen. Es lässt sich also nicht genau sagen, wie oft du die Versicherung brauchst.

Meldest du der Versicherung zu viele Schäden, kann es zu einer Beitragserhöhung kommen. Deshalb gilt: Du kannst jeden Schaden melden, musst es aber nicht!

Wenn ich meinem Nachbarn helfe und etwas kaputt mache, ist das dann versichert?

Solche Schäden nennt man  Gefälligkeitsschäden. Nur wenn sie eingeschlossen sind, übernimmt deine Versicherung solche Schäden.

Beispiel: Du hilfst deinem Nachbarn bei der Gartenarbeit. Dabei machst du dessen Motorsäge kaputt. Rein rechtlich musst du dafür aufkommen. Sind Gefälligkeitsschäden mitversichert,  zahlt deine Versicherung für dich.

Muss ich im Schadenfall was zahlen?

Das hängt von deinem Tarif ab. Wenn du eine Selbstbeteiligung vereinbart hast, musst du natürlich einen Teil selbst bezahlen. Dafür wird dann aber dein Versicherungsbeitrag günstiger.

Für Versicherungen sind Selbstbeteiligungen übrigens ein attraktives Modell: Studien zeigen, dass dadurch deine Risikobereitschaft sinkt. Somit entstehen insgesamt weniger Schäden, für die Versicherungen aufkommen müssen.

Beispiel: Du vereinbarst in deiner Privathaftpflichtversicherung eine Selbstbeteiligung von 150 €. Bei schönem Wetter machst du mit deiner Freundin einen Ausflug. Ihr mietet euch ein  Motorboot. Beim Anlegen beschädigst du es. Die deswegen erforderliche Reparatur kostet 5.600 €. Die Haftpflichtversicherung zahlt zwar den Großteil des Schadens, du musst aber 150 € dazugeben.

Kann ich meine Drohne mitversichern?

Kurz gesagt: Ja! Es gibt spezielle Bausteine, die  Drohnen berücksichtigen.

Mehr zum Thema findest du in unserem Artikel zum Thema Drohnen in der Privathaftpflicht.

Was ist überhaupt ein Forderungsausfall?

Fügt dir jemand einen Schaden zu, muss er dafür aufkommen. Fehlt ihm aber dazu das Geld und hat er keine Privathaftpflicht, springt deine Versicherung für dich ein, sofern du einen  Forderungsausfall eingeschlossen hast. Andernfalls bleibst du auf dem Schaden sitzen.

Wann genau eine Klausel zum Forderungsausfall wirksam wird, findest du im Kleingedruckten. Hier gelten von Versicherung zu Versicherung andere Bedingungen.

Übrigens: Tatsächlich haben immer noch rund 15 Prozent der deutschen Haushalte keine Haftpflichtversicherung. Es kann also schnell passieren, dass du auf dem Schaden sitzen bleibst.

Beispiel: Ein Fahrradfahrer fährt sehr unvorsichtig. Um ihm auszuweichen, springst du zur Seite und brichst dir dabei den Knöchel. Der Schaden beziffert sich auf 25.000 € für Operationskosten und Verdienstausfall. Wie ein Gericht feststellt, trägt der Fahrradfahrer die Schuld, weil er auf dem Gehweg gefahren ist. Da er aber hat keine Haftpflichtversicherung und auch kein Geld hat, kann er den Schaden nicht bezahlen. Hier hilft deine Forderungsausfall-Deckung.

Ich bin ehrenamtlich aktiv. Was ist, wenn da was passiert?

Genauso wie im Berufsleben, kann auch bei ehrenamtlichen Tätigkeiten schnell etwas passieren. Damit solche Schäden versichert sind, ist ein Zusatzbaustein erforderlich.

Beispiel: Du bist ehrenamtlich für den Naturschutzbund tätig und führst Schulklassen regelmäßig durch Wälder. Bei einem Ausflug rutschst du aus. Du hälst dich an einem Schulkind fest, das aber auch hinfällt und sich den Arm bricht. Die anfallenden Kosten übernimmt deine Versicherung, sofern du ehrenamtliche Tätigkeiten in deine Privathaftpflicht eingeschlossen hast.

Was sind Allmählichkeitsschäden?

Allmählichkeitsschäden sind Beschädigungen von Sachen, die nach und nach durch Feuchtigkeit, Flüssigkeiten, Niederschläge, Dämpfe, Gase oder Temperaturen verursacht wurden.

Ein typisches Beispiel ist die Bildung von  Schimmel. Einige Tarife haben diesen Baustein automatisch eingeschlossen, bei anderen Tarifen kannst du Allmählichkeitsschäden optional dazu wählen.

Unabhängige Informationen zur Privathaftpflichtversicherung

Beispiel zur Privathaftpflicht

Du bist mit dem Fahrrad unterwegs und übersiehst ein parkendes Auto, das du mit deinem Lenker zerkratzt. Der Halter des Fahrzeugs fordert dafür Schadensersatz. Der Schaden beläuft sich auf 4.500 Euro.

check_circle Ich habe eine Privathaftpflicht

Du meldest den Vorfall bei deinem Versicherungsmakler. Er kümmert sich und kontaktiert deine Versicherung. Diese begleicht die 4.500 €. Du brauchst dich um nichts zu kümmern!

remove_circle Ich habe keine Privathaftpflicht

Du hast keine Versicherung, die den Schaden für dich bezahlt. Daher musst du selbst in die Tasche greifen. Gott sei dank, war es kein Luxusauto. Damit dir so etwas nicht wieder passiert, solltest du dir eine Haftpflichtversicherung besorgen.

Privathaftpflicht Schadenbeispiel: Fahrrad zerkratzt und beschädigt Auto

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